Kiew – die ukrainische Hauptstadt
Sieht man sich einmal Osteuropa an, so muss man auch einmal auf den russischen Nachbarn Ukraine und dessen Hauptstadt Kiew besonders eingehen. Es handelt sich dabei nämlich nicht nur um die Hauptstadt des Landes, sondern mit seinen rund 2,7 Millionen Einwohner ist Kiew auch die mit Abstand größte Stadt dieses osteuropäischen Landes. Wer nun einmal eine Reise in die ukrainische Hauptstadt plant, sollte sich im Vorfeld ausreichend Informationen einholen, denn leider wurde es seitens der derzeitigen Stadtregierung bis heute nicht geschafft vor Ort eine Touristeninformation einzuführen, und das obwohl Städtereisen in die Ukraine und speziell nach Kiew doch immer beliebter werden. Wer sich beispielsweise nun zur Vorbereitung der Reise in diese Stadt einmal einen Reiseführer zulegt, der sollte sich nicht wundern, wenn Kiew in diesen Teilweise auch als „Heldenstadt“ bezeichnet wird, denn als solche wurde sie nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges bezeichnet, um damit eben die Verdienste aller russischen Soldaten in diesem Kampf entsprechend zu würdigen. Die Stadt selbst ist jedoch auch sehr interessant, denn sie gilt als der Bildungsmittelpunkt der Ukraine.
Neben der 1834 gegründeten Universität sorgen dafür nicht weniger als 99 Hochschulen und verschiedene Museen. Gerade diese sollte man sich als Besucher von Kiew auf jeden Fall einmal ansehen, denn besonders die Zeit vor der Sowjetunion wird hierbei ebenfalls genau geschildert wie beispielsweise auch die selbstständige Entwicklung der Ukraine nach dem Zerfall der UdSSR zu Beginn der 90er Jahre. Als Tourist kann man sich auch sehr gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bewegen, denn im Zuge des ukrainischen Wirtschaftsaufschwungs wurden diese auch umfassend modernisiert.
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